Vorwort

Zum Geleit!

Einem traditionsreichen Verein wie der Stadtmusik Feldbach musikalisch vorzustehen geht mit einem großen Maß an Verantwortung einher. Dieser Verantwortung waren sich auch bereits meine Vorgänger bewusst, welche für den heutigen Erfolg unseres Blasorchesters maßgeblich verantwortlich sind. So gebührt an dieser Stelle größter Dank an alle ehemaligen Kapellmeister der Stadtmusik, insbesondere an den im Jahr 2000 allzu früh verstorbenen Bundeskapellmeister Univ.-Prof. Dr. Eugen Brixel, welchen ich noch bei meinem ersten Konzert mit der Stadtmusik im Dezember 1999 am Dirigentenpult erleben durfte und natürlich vor allem meinem Vater, Musikschuldirektor Mag. Rudolf Trummer, welcher nicht nur mein, sondern auch das musikalische Leben vieler maßgeblich geprägt hat und über Jahrzehnte hinweg ein äußerst umsichtiger und engagierter Kapellmeister war. 
Großer Dank gebührt auch der organisatorischen Leitung unseres Vereins, sei es durch den langjährigen, ebenfalls leider allzu früh verstorbenen Obmann Hans Josefus, unseren langjährigen Präsidenten LAbg. a. D. Altbgm. Komm.-Rat Alois Harmtodt oder Obmann Ing. Karl Buchgraber, welcher die Geschicke der Stadtmusik in den vergangenen Jahren ausgezeichnet lenkte. Mit Mag. Peter Pöllabauer steht seit diesem Jahr wieder ein engagierter, pflichtbewusster Obmann an der Spitze unseres Vereins, welcher durch seine langjährige Moderation bei unseren Konzerten auch unserem Publikum bestens bekannt ist und von welchem ich mir sicher bin, dass er unseren Verein organisatorisch vorbildlich führen wird. 
In turbulenten Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je zu unseren Traditionen und Werten zu stehen und diese auch nach außen zu vertreten. Mit über 400 Blasorchestern ist die Steiermark ein sehr traditionsreiches Land und darf sich zurecht den Titel „Musikland“ zu eigen machen. Um diesem Ruf auch weiterhin gerecht werden zu können ist es mir als Kapellmeister ein besonderes Anliegen junge Menschen zum Ensemble-/Orchestermusizieren zu bewegen. Die unzähligen Blasorchester, welche in Österreich in nahezu jeder etwas größeren Ortschaft anzutreffen sind, eignen sich bestens dazu. In diesem Zusammenhang darf ich stellvertretend für unser gesamtes Orchester, welchem ich seit knapp 20 Jahren angehöre und welches meine Jugendzeit maßgeblich geprägt hat, ein aufrichtiges Dankeschön an die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule der Stadt Feldbach, an unsere Stadtgemeinde und auch an alle Eltern, welche ihren Kindern eine musikalische Ausbildung ermöglichen aussprechen, ohne sie wäre keine Nachwuchsarbeit möglich. 
Abschließend möchte ich ihnen noch den Satz eines berühmten Geigers und Dirigenten des vergangenen Jahrhunderts mit auf den Weg geben, zuversichtlich hoffend auf ihre weitere Unterstützung bei unseren Konzerten und Auftritten: „Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance“. 

Robert Trummer, BA
Kapellmeister